Was soll eine "Um-Bedingung" sein?
Lass uns das kurz logisch durchgehen. Das Wort stammt von Bedingung. Mit der Vorsilbe "Un-" wird daraus "ohne Bedingung". Das ergibt Sinn. Das ist logisch. Das ist schön.
Wenn du aber "uMbedingt" schreibst, implizierst du eine Bedingung, die um etwas herumgeht. Eine Bedingung mit Umleitung? Eine Bedingung, die sich verfahren hat? Nein. Du willst einfach nur sagen, dass etwas wichtig ist.
⚠️ Warum es deinem Liebesleben schadet
Stell dir vor, du hast ein Match auf Tinder. Es läuft super. Ihr schreibt hin und her. Und dann schreibst du:
"Ich will dich umbedingt sehen."
In diesem Moment stirbt die Romantik. Es ist der Petersilie-zwischen-den-Zähnen der deutschen Rechtschreibung. Personalchefs sortieren Bewerbungen mit "umbedingt" übrigens direkt in den runden Ordner unter dem Schreibtisch. Nur als Info.
🤓 Die wissenschaftliche Ausrede (Assimilation)
Damit du dich nicht ganz so schlecht fühlst: Es gibt einen Grund. Dein Mund ist einfach faul.
Sowohl das "b" als auch das "m" sind Lippenlaute (bilabial). Das "n" hingegen wird mit der Zunge am Gaumen gebildet. Weil dein Gehirn schon voller Vorfreude an das "b" denkt, stellt es die Lippen zu früh um – und zack, nuschelst du ein "m" statt einem "n".
Wörter für Feiglinge (Synonyme)
Hast du Panik, das "N" wieder zu vergessen? Ist okay. Klick einfach auf eines dieser Wörter, um es zu kopieren:
Der Notfall-Kasten
Traust du dir selbst nicht mehr über den Weg? Kopier es einfach hier raus. Wir verraten es keinem.